Altötting - Bruder-Konrad-Kirche

Bruder-Konrad-Kirche
Bruder-Konrad-Kirche
Die Bruder - Konrad-Kirche in Altötting befindet sich in der Kapuzinerstraße. Im Jahre 1654 berief Kardinal Graf Wartenberg die Franziskaner nach Altötting. Diese legten den Grundstein zum Bau der Kirche. Im Jahre 1657 wurde die Kirche dann der hl. Anna geweiht. Die Franziskaner müssen in der Säkularisation 1802 das Kloster verlassen. Die Kirche St. Anna wird den Kapuzinern als Aussterbekloster zugewiesen. Unter König Ludwig I. erstarkt der Kapuzinerorden in Bayern und erlebt einen Aufstieg. Von 1853 - 1894 lebt der Bruder Konrad Birndorfer, geb. am 22. Dez. 1818 in Parzham, im hiesigen Kloster. Er führte ein beispielhaftes Leben in Frömmigkeit, Demut, Armut und pflichtbewussten und wohltätigen Dienste als Pförtner. So reifte er im Laufe der Jahre zum Heiligen heran. Am 21. April 1894 starb er und beigesetzt wurde er in der Gruft unter dem Presbyterium. Papst Pius XI sprach ihn 1930 selig und 1934 heilig. Im Jahre 1953 wurde die Kirche St. Anna umbenannt in die Bruder Konrad Kirche. Die Kirche besitzt eine schlichte Inneneinrichtung. In den Jahren 1956-1957 wurde die Inneneinrichtung im Gegenwartstil erneuert. In einem gläsernen Sarkophag in einer Metallfigur befinden sich heute die Gebeine des Heiligen.

Adresse:

Bruder-Konrad-Platz
84503 Altötting

Karte:


Seiten-Nr.: 616, Stand: 15.05.2007
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