
St. Peter und Alexander
Die Stiftskirche St. Peter und Alexander steht am Markplatz und prägt das Stadtbild von Aschaffenburg. Herzog Liudolf von Schwaben (gestorben 957) und seine Gemahlin Ida gründeten das Stift St. Peter, später St. Peter und Alexander. Sein Sohn Otto, Herzog von Schwaben und Bayern, vollendet den Bau der Stiftskirche. Im Jahre 982 nach dem Tod vom Herzog Otto ging das Stift und Aschaffenburg an Mainz. In der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Stift aufgelöst. Heute ist die Kirche wieder im Besitz der Kirchenstiftung Sankt Peter und Alexander.
Zu den Höhepunkten der Kirche gehören der Stiftschatz, eine Sammlung von Goldschmiedearbeiten und liturgischen Gegenständen. Ebenfalls sehenswert ist das "Ottonische Kruzifix“ aus dem 10. Jhd., das Bild die "Beweinung Christi", der "Maria-Schnee-Altar" von Mathias Grünewald und der romanische Kreuzgang, einer der schönsten Kreutzgänge Bayerns.
Seiten-Nr.: 212, Stand: 12.02.2004