
Veste Coburg

Blick auf Coburg
Die Feste Coburg liegt auf einem 464 m hohen Dolomitfelsen über der Stadt Coburg. Sie gehört zu einer der größten mittelalterlichen Burganlagen Deutschlands. Die Bastion mit ihren Türmen und Zinnen wird auch die "Fränkische Krone" genannt. Diese Bezeichnung geht nicht nur auf die Lage der Veste auf dem Tal-beherrschenden Felsen zurück, sondern auch auf die Herrschaft der hier ansässigen Monarchen.
Die Anfänge der Burg gehen in das 11. Jhd. zurück. Sie dient als Herzogsresidenz und übersteht mehrere Belagerungen. Ab 1530, mit dem Umzug der Herzogsresidenz in die Ehrenburg im Jahre 1547, wird die Burg in eine spätmittelalterlichen Festung umgebaut. Vom 13. April bis 5. Oktober 1530 findet Martin Luther Zuflucht auf der Veste Coburg. Herzog Johann Casimir lässt ab 1604 die Veste zu einer uneinnehmbaren Bastion ausbauen. Nach einer dreijährigen Belagerung im Dreißigjährigen Krieg wird die Festung durch Verrat trotzdem eingenommen.
Heute ist in der Veste Coburg eine Kunstsammlung untergebracht. Sie ist aus den privaten Sammlungen der Coburger Herzöge hervorgegangen. Zu sehen sind Kunst und Kunsthandwerk des Mittelalters und der frühen Neuzeit, eine Gemäldesammlung altdeutscher Meister unter anderem mit 26 Gemälde von Lucas Cranach d.Ä, eine der bedeutendsten Glassammlung Europas, kunsthandwerkliche Sammlungen von Keramik und Zinn, Porzellan und Fayence, sowie eine Historische Waffensammlung.
Von der Veste Coburg hat man einen sehr schönen Rundblick auf das Tal und die Stadt Coburg.
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Adresse:
Veste Coburg
96450 Coburg
Tel.: (09561) 879-0
Infotel.: (09561) 879-79
Fax : (09561) 879-66
http://www.kunstsammlungen-coburg.deÖffnungszeiten:
Apr. - Okt.: 10 - 17 Uhr
Nov. - März: 13 - 16 Uhr
Geschlossen Montags und am 24.12., 25.12., 31.12.
Karte:
Seiten-Nr.: 223, Stand: 11.03.2006