
Alte Nationalgalerie
Die Alte Nationalgalerie in Berlin befindet sich auf der Museumsinsel im Stadtbezirk Mitte. Erbaut wurde sie in den Jahren 1866-1876 nach Plänen von Friedrich August Stüler. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude schwer beschädigt. Nachdem die ersten Kriegsschäden behoben waren wurde die Alte Nationalgalerie 1949 in Teilen und 1955 vollständig wiedereröffnet. Nach der Wiedervereinigung wurde die Alte Nationalgalerie Dank des Masterplan Museumsinsel seit 1998 generalsaniert und im Jahre 2001 als erstes Gebäude auf der Museumsinsel wieder eröffnet.
Die Alte Nationalgalerie beherbergt heute eine der der schönsten Sammlungen mit Kunst des 19. Jahrhunderts, in der Zeit zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg, zwischen Klassizismus und Sezessionen. Besonders beeindruckend ist die große Harmonie zwischen Sammlung und Gebäude des Museums.
Ausgestellt werden Werke u. a. von Caspar David Friedrich, Karl Friedrich Schinkel, Édouard Manet, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Adolph Menzel, Max Liebermann, Lovis Corinth, Paul Cézanne und anderen Künstlern. Zu den wichtigsten Werken gehören u. a. Caspar David Friedrichs „Der Mönch am Meer“, Arnold Böcklins „Die Toteninsel“, Adolph Menzels „Flötenkonzert Friedrich des Großen in Sanssouci“, Karl Friedrich Schinkel „Gotischer Dom am Wasser“, Max Liebermann „Flachsscheuer in Laren“, Edouard Manets „Im Wintergarten“, Paul Cézanne „Stilleben mit Blumen und Früchten“ und die so genannte "Prinzessinnengruppe", ein Doppelstandbild der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen, des Bildhauers Johann Gottfried Schadow.
Adresse:
Alte Nationalgalerie
Bodestraße 1-3
10178 Berlin-Mitte
Karte:
Seiten-Nr.: 698, Stand: 03.01.2007