
Ephraim-Palais
Das Ephraim-Palais befindet sich am Rande des Nikolaiviertels in Berlin. Im Jahre 1762 erwarb Veitel Heine Ephraim, der Münzpächter Friedrich des Großen das Stadthaus. Er ließ es in den Jahren 1763 bis 1765 nach den Plänen Friedrich Wilhelm Diterichs vollständig umbauen. Es entstand ein viergeschossiges Gebäude im Rokoko-Stil mit abgerundeter Eckfassade. Seit seiner Fertigstellung trägt es den Beinamen „schönste Ecke Berlins“. Im Jahre 1936 wurde das Ephraim-Palais wegen der Verbreiterung des Mühlendamms abgetragen und die Zier- und Bauelemente wurden eingelagert. So überstand das Palais den 2. Weltkrieg unbeschadet. Anlässlich der 750-Jahr-Feier wurde das Ephraim-Palais unter der Leitung des Architekten Franz Klinger originalgetreu wieder aufgebaut, etwa 12 m neben dem ursprünglichen Standort. Beeindruckend ist Außenfassade die reich verzierte mit Goldgittern und toskanischen Säulen ist. Den Abschluss der Fassade nach oben bildet eine mit Vasen besetzte Balustrade. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein wunderschönes ovales Treppenhaus mit spiralförmig ansteigenden Stufen. Heute befindet sich in dem ehemaligen Bürgerhaus ein Museum, das wechselnde Ausstellungen zur Berliner Kunst- und Kulturgeschichte zeigt. Das Museum gehört zur Stiftung Stadtmuseum Berlin.
Adresse:
Poststr. 16
10178 Berlin Mitte
Tel.: (030) 2400 2121
Karte:
Seiten-Nr.: 692, Stand: 03.01.2007