
Chammünster
Chammünster war die Mutterkirche des mittleren Bayerischen Waldes. Sie war auch Sitz eines Erzdekans und eine der angesehensten Pfarreien im Bistum Regensburg.
739 gründeten Benediktinermönche aus dem Regensburger Kloster St. Emmeran hier eine Niederlassung. Das Kloster bestand bis ins 10. Jhd.. Die eigentliche romanische, doppeltümige Urkirche wurde im 15. Jhd. umgebaut. Es entstand die jetzige gotische Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“. Sie präsentiert sich als Basilika mit Doppeltürmen und romanischen Bauteilen.
Die barocke Innenausstattung der Pfarrkirche stammt aus den Jahren 1760 – 70. Besonders bemerkenswert sind zwei spätromanische Taufbecken. Neben der Kirche befindet sich ein Beinhaus. Dieses enthält über 1000 Totenschädel.
Adresse:
Chammünster
93413 Cham
Information:
Anmeldung für Besuchergruppen für
Kirchenführungen und das kirchliche Museum.
Tel.:09971/996 59 24
Karte:
Seiten-Nr.: 155, Stand: 22.04.2006