
Petrikirche
Die St. Petri-Kirche in Hamburg befindet sich direkt in der Innenstadt unweit des Rathauses. Sie ist Hamburgs älteste Pfarrkirche und sie gehört zu den fünf Hamburger Hauptkirchen. Geweiht wurde die Kirche dem Apostel und Märtyrer Petrus. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Kirche 1195. In den Jahren 1310 und 1320 begann man mit dem Bau einer dreischiffigen gotischen Hallenkirche. Beim Großen Brand im Jahre 1842 wurde St. Petri fast vollständig zerstört. Die meisten Kunstwerke jedoch konnten gerettet werden. Mit dem Neubau der Kirche beauftragte man die Architekten Alexis de Chateauneuf und Hermann Felsenfeldt. Es entstand eine Kirche in neugotischer Form, die auf dem alten Grundriss basiert. Geweiht wurde der Neubau im Jahre 1849. Während des Zweiten Weltkriegs blieb die St. Petri-Kirche weitgehend unversehrt.
Heute beherbergt die Kirche in ihrem gotischen Innenraum zahlreiche Kunstwerke. Beachtenswert ist der linke bronzene Türzieher mit Löwenkopf am Hauptportal (Turmeingang). Es ist das älteste Kunstwerk Hamburgs. Weiterhin befindet sich im Nordschiff der Kirche ein gotisches Gemälde, das um 1460 gemalt wurde und den ersten Bischof Ansgar von Bremen zeigt. Nochmals ist er als Holzstatue, an einem Pfeiler im Chorraum zu sehen. Diese stammt aus der Zeit um 1480/83. Außerdem befinden sich in der Kirche die zwei Ölgemälde „Jacobs Traum“ und „Christi Geburt“ aus dem 17. Jahrhundert von Gottfried Libalt.
Adresse:
Speersort 10
20095 Hamburg
Karte:
Seiten-Nr.: 797, Stand: 26.01.2011