
Kirche Maria de Victoria
Die Kirche Maria de Victoria gilt als Hauptwerk des bayrischen Rokoko.
1577 gründeten die Jesuiten im Rahmen der Gegenreformation die Akademische Marianische Kongregation der Universität. Im Jahre 1612 gründeten sie die "Bruederschafft unßer Lieben Frauen Mariae de Viktoria". 1732 - 1736 bauten sie ein neues Oratorium, die Kirche Maria de Victoria. Die Kirche wurde vom Ingolstädter Stadtmaurermeister Michael Anton Prunthaller errichtet. Die äußeren Stuckarbeiten stammen vom Ingolstädter Bildhauers Wolfgang Zächenberger. Die Stuckarbeiten im inneren wurden von den Gebrüdern Asam geschaffen.
Höhepunkt der Kirche ist das Deckenfresko von Cosmas Damian Asams. In dem großflächige Gemälde existieren neben der Hauptperspektive verschiedene Einzelperspektiven, die sich beim Rundgang durch die Kirche dem Betrachter erschließen. Weiterhin sehenswert ist der Altar von 1759 mit dem Altarbild aus dem Jahre 1675 und die Monstranz des Augsburger Goldschmieds Johannes Zeckl.
Adresse:
Neubaustraße
85049 Ingolstadt
Karte:
Seiten-Nr.: 254, Stand: 22.04.2006