Unter der mächtigen Klosterburg zwischen Nürnberg und Regensburg liegt der kleine Ort Kastl. Der staatlich anerkannte Erholungsort ist romantisch im Juratal der Lauterach gelegen.
Geschichte:
Die Geschichte des Ortes beginnt mit der Gründung eines Klosters im Jahre 1098 durch die Grafen von Kastl. 1103 kommen zwölf Benediktiner von Petershausen bei Konstanz nach Kastl und die Abtei ist bis ins 13. Jhd. Benediktinerkloster. 1103 wird der Kastl auch erstmals urkundlich in Bestätigungsbulle des Papstes Paschalis II erwähnt. 1195 wird die Klosterkirche fertiggestellt. Im Jahre 1319 besucht Ludwig der Bayer Kastl und erteilt 1323 der Ortschaft Marktrechte. 1484 brennt der Ort durch ein Feuer nieder. 1519 wird mit dem Bau der Marktkirche begonnen. Ende des 14. Jhd versucht der Kastler Reformabt Nordweiner durch eine eigene Reform das Klosterleben nach der Regel des Ordensvaters Benedikt wieder zu gestalten. Es schließen sich ihm über 20 Klöster an. 1636 wird das Stift Kastl den Jesuiten in Amberg übergeben. Mit der Säkularisierung im Jahre 1808 fällt das Kloster an den Freistaat Bayern. 1958 wird das "Ungarische Gymnasium" zum Erhalt und zur Verbreitung ungarischer Sprache und Kultur gegründet.
Urlauber können sich bei Spaziergängen und Wanderungen durch die schöne Juralandschaft insbesondere durch das Lauterachtal erholen. Weiterhin gibt es ein Heimatmuseums das sich in einem alten Bauernhaus mit Scheune befindet. Und ein beheizbares Freibad.
Sehenswürdigkeiten
Klosterburg Kastl
[ Klosterburg Kastl im Bayrischen Jura ]
Hoch über dem romantisch im Juratal der Lauterach liegt die beeindruckende Kastler Klosterburg. Geschichte: Die aus dem 10. Jhd. stammende
St. Peter
[ St. Peter in Kastl ]
Die ehemalige Klosterkirche der Klosterburg Kastl liegt auf einem Berg über dem Juratal der Lauterach und stammt aus dem 12. Jhd. Sehenswert ist das
Seiten-Nr.: 317, Stand: 25.03.2006