Kloster Höglwörth

Kloster Höglwörth
Kloster Höglwörth
Das Kloster Höglwörth liegt eingebettet in einer herrlichen Landschaft zwischen Chiemsee und Salzburg.

Höglwörth war das kleinste und ärmste Kloster im Fürstbistum Salzburg. Die Gründung des Augustiner Chorherrenstift Höglwörth ist nicht genau bekannt. Sie erfolgte ungefähr in der Zeit um 1122. Bekannt ist das schon 1125 der Erzbischof Konrad I. von Salzburg Augustinerchorherren hier berief. Der Grundbesitz des Klosters vergrößerte sich durch diverse Schenkungen. Aber schon Anfang des 14.Jhd. hatte der Grundbesitz schon fast die gleiche Größe wie im 18.Jhd.. In Höglwörth kam es nicht zu einer staatlichen Säkularisation. Im Jahre 1817 wurde das Kloster aufgelöst und später verkauft. Heut ist es ein beliebtes Ausflugsziel auch wegen des zünftigen Biergartens. Die Klosteranlage kann nicht besichtigt werden, da sie in Privatbesitz ist. Besichtigen kann man nur die ehemalige Klosterkirche. Geweiht wurde die Kirche im Jahre 1689. Durch mehrere Umbauarbeiten entstand eine Saalanlaage. Der Chor stammt noch aus der Gotik. Die Ausstattung der Kirche ist aus den Jahren 1762 – 1765 und wurde vom Salzburger Künstler Benedikt Zöpf geschaffen. Die Fresken stammen von Franz Nikolaus Streicher. Besonders sehenswert sind die Rokokoausstattung und das Heilige Grab. Das Heilige Grab wird alle drei Jahre zu Karfreitag errichtet. Es zählt zu einen der schönsten und größten in Südostbayerns.

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Seiten-Nr.: 385, Stand: 22.04.2006
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