Kloster Metten

Abteikirche St. Michael
Abteikirche St. Michael
In Metten im Bayerischen Wald wurde durch die Benediktienerabtei St. Michael sehr bekannt. Gegründet wurde sie um 766. Karl der Große förderte das Benediktiner Kloster. Durch die Ungarneinfälle im 10. Jhd. und die Säkularisation 1803 erlosch das Klosterleben vorübergehend. Zur Neubegründung des Benediktiner Klosters kam es 1830 durch König Ludwig I. von Bayern. Das Kloster besteht heut noch. Eine wichtige Aufgabe des Benediktiner Klosters war die Erschließung des Bayerischen Waldes. Schon im Spätmittelalter gab es im Kloster eine bedeutende Schreib – und Malstube. Dort befasste man sich mit der Buchmalerei. Das Kloster war immer ein Ort der Wissenschaft. Seit 1837 gibt es dort ein bedeutendes Gymnasium mit Internat. Besichtigt werden können die Abteikirche St. Michael, der Bibliothekssaal und der Klosterhof.

Abteikirche St. Michael
Von der ursprünglichen Kirche sind nur noch Reste der Fundamente erhalten. Die Abteikirche wude im laufe der Jahrhunderte mehrmals umgestaltet. Im 12. Jhd. errichte man eine dreischiffige Basilika mit zwei Westtürmen und einer Vorhalle. Im 13. und 14. Jhd erweiterte man den Bau durch Kapellen. Im gotischen Stil wurde die Abteikirche im 15. Jhd. umgebaut und in den Jahren 1712 - 1720 wurde sie barock umgestaltet. In der Kirche sind besonders die plastischen Stuckdekorationen, die Deckenfresken und das Altarbild sehenswert. Geschaffen wurde das Bild von Cosmas Damin Asam.
Sehenswert sind im Klostergebäude das Refektorium, der Kreuzgang und die Bibliothek. Im Rahmen einer Führung kann diese berühmte Bibliothek besichtigt werden. Sie gilt als ein Juwel barocker Dekorationskunst.

Adresse:

Abteistr. 3
94526 Metten
Tel.: 09 91 / 91 08 - 0
Fax: 09 91 / 91 08 - 211
http://kloster-metten.de

Karte:


Seiten-Nr.: 147, Stand: 22.04.2006
Urlaub in Bayern das Urlaubsportal  
Werben Sie kostenlos für Ihr Hotel oder Ferinwohnung auf Spidertrip.de! Informationen
Reiseführer -> Kirchen / Klöster -> Bamberg -> Städte / Orte -> Benediktbeuern -> Kloster Metten