Kochel am See ist ein viel besuchter Ferienort im Alpenvorland. Er liegt am östlichen Ufer des gleichnamigen Sees Kochel. In der Nähe befinden sich weite Moorflächen und eine beeindruckende Bergkulisse. Kochel am See blickt auf eine lange Siedlungsgeschichte zurück. Schon 1200 v.Chr. waren hier Vorkeltische Siedler ansässig. Ermöglicht wurde das durch den enormen Fischreichtum des Kochel – und Walchensees. Im Jahre 739 wurden die Klöster Bendiktbeuern und Kochel am See gegründet. Aber schon im Jahre 908 wurde das Kloster Kochel am See bei den Ungarneinfällen zerstört und nicht mehr aufgebaut. Für die Besiedlung der Gegend von besonderer Bedeutung war das Jahr 1492. In diesem Jahr wurde die Kesselbergstrasse, die die Verbindung zwischen Kochelsee und Walchensee über den Kesselberg ist, gebaut. Noch heute erinnert eine Marmortafel auf halben Weg auf der alten Strasse an diese Leistung. In den Jahren 1893 – 1897 erbaute man eine neue Kesselbergstrasse. Auf dieser Strasse fanden Anfang des 20. Jhd. Rennen statt.
Sehenswürdigkeiten
Schmied von Kochel
[ Schmied von Kochel in Kochel am See ]
Das Denkmal der Schmied von Kochel stellt eine überlebensgroße Gussfigur da, die um 1900 gefertigt wurde. Er steht in der Mitte des Ortes und er ist
Franz Marc Museum
[ Franz Marc Museum in Kochel am See ]
Das Franz Marc Museum ist ein privates Museum, dessen Neubau auf eine Stiftung zurückgeht und ohne Zuschüsse der öffentliche Hand betrieben wird. Es
Walchenseekraftwerk
[ Walchenseekraftwerk in Kochel am See ]
Der Zugang zum Walchenseekraftwerk liegt außerhalb des Ortes. In den Jahren 1918 – 1924 wurde das Kraftwerk von Oskar von Miller erbaut. Es ist auch
Kochelsee
[ Kochelsee in Kochel am See ]
Der Kochelsee wird von den Kocheler Bergen eingerahmt. Der See ist ungefähr 6 km² groß und bis zu 66 Meter tief. Am See kann man die verschiedensten
Seiten-Nr.: 437, Stand: 25.03.2006