Stadtrand München - Theresienwiese

Bavaria
Bavaria
Im Oktober 1810 fand die Hochzeit des Kronprinzen Ludwig I., der spätere König Ludwig I. mit Theresa von Sachsen-Hildburghausen statt. Zu den Festlichkeiten waren auch Münchner Bürger eingeladen. Gefeiert wurde auf einer Wiese vor der Stadt. Seitdem trägt diese zu Ehren der Braut den Namen „Theresienwiese“. Zum Abschluss des Festes wurde ein Pferderennen veranstaltet. Das gefiel den Leuten und so wurde das Fest wiederholt. In den Jahren entwickelte sich daraus das weltgrößte Volksfest – das Oktoberfest. Auf der Anhöhe der Theresienwiese befindet sich die Ruhmeshalle. Erbaut wurde die Ruhmeshalle von Leo von Klenz, im Auftrag König Ludwig I. von Bayern in den Jahren 1843 – 1853.In der Halle findet man 77 Büsten von Persönlichkeiten, die sich um Wissenschaft und Kunst in Bayern verdient gemacht haben. Vor der Ruhmeshalle steht die Statue der Bavaria. Die Bavaria wurde mit Schwert und Eichenkranz als germanische Gottheit die von einem Löwen begleitet wird dargestellt. Im Inneren besteht die Möglichkeit, die 18 Meter hohe Statue, hochzusteigen. Man hat dann, von der Plattform im Kopf der Bavaria, einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Die Bavaria ist die erste Gusseisenfigur. Entworfen wurde der Guss von Ludwig Schwanthaler und 1850 wurde er von Ferdinand von Miller in der Königlichen Erzgießerei in München durchgeführt.

Adresse:

Theresienwiese
80336 München

Karte:


Seiten-Nr.: 413, Stand: 17.02.2011
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