Malerisch an der Donau liegt die ehemalige Residenzstadt Neuburg an der Donau.
Schon die Römer errichteten auf dem Gebiet der heutigen Stadt die Festung Venaxamodorum. Der Ort Neuburg wird im Jahre 798 erstmals erwähnt. 1247 werden die wittelsbachischen Herzöge von Bayern die neuen Herren von Neuburg. 1269 wird Neuburg erstmals urkundlich als Stadt erwähnt. Im Jahre 1505 wird die Stadt Teil des geschaffenen Fürstentum "Junge Pfalz", später Pfalz-Neuburg. Ab 1520 baut Herzog Ottheinrich Neuburg zu einer repräsentativen Residenzstadt aus. Bis 1614 bleibt die Stadt Residenz des Fürstentums Pfalz-Neuburg. Im 19. Jhd. kommt Neuburg an den Oberdonaukreis, später geht sie in den Regierungsbezirk "Schwaben und Neuburg" auf.
Neuburg gilt als eine der schönsten Städte Bayern. In der Oberen Stadt mit ihrem Schloss, den Patrizierhäusern und Kirchen fühlt man sich in die Zeit der Fürsten zurückversetzt. Das Donauufer mit dem Englischen Garten lädt zu Spaziergängen ein.
Sehenswürdigkeiten
Neuburger Residenzschloss
[ Pfalz-Neuburger Residenzschloss in Neuburg an der Donau ]
Das Pfalz-Neuburger Residenzschloss befindet sich in Neuburg an der Donau in der Oberen Stadt und prägt die Silhouette der Stadt. Schon im
Provinzialbibliothek
[ Provinzialbibliothek in Neuburg an der Donau ]
Schon in romanischer Zeit stand an der Stelle der heutigen Bibliothek eine Martinskapelle. Von 1731 - 32 wurde dann nach den Plänen von Franz Moritz
Hofkirche
[ Hofkirche in Neuburg an der Donau ]
Die Hofkirche in Neuburg an der Donau wurde ab 1607 als protestantische Hofkirche der Residenz errichtet. Die Kirche wurde nach Plänen von
Stadtpfarrkirche St. Peter
[ Stadtpfarrkirche St. Peter in Neuburg an der Donau ]
Der erste Kirchenbau der Pfarrei St. Peter geht in das 8. Jhd. zurück. In dieser Zeit war Neuburg von 788 - 804 Bischofssitz. Die Kirche war Sitz des
Rathaus
[ Rathaus in Neuburg an der Donau ]
Der Renaissancebau wurde an der Stelle des gotischen Rathauses von 1603 - 1609 durch den Graubündener Baumeister Gilg Vältin nach Plänen von Josef
Seiten-Nr.: 278, Stand: 25.03.2006