
Naturhistorisches Museum
Im Jahre 1801 gründeten ein Lehrer, ein Arzt und ein Kupferstecher die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg. Seit Mai 2000 befinden sich die Ausstellungsräume der Sammlung in der Norishalle in Nürnberg. Im Erdgeschoss ist die Sammlung zur Volkerkunde zu sehen. Gezeigt werden Exponate unter anderem aus der Südsee, aus Westafrika und aus Sibirien. Der Besucher lernt die Lebensweise verschiedener Kulturen kennen. So z.b. das Leben sibirischer Jägervölker oder der "steinzeitlichen" Bewohner Neuguineas vor der Kolonialisierung. In der geologischen Abteilung werden 250 Millionen Jahre Erdgeschichte präsentiert unter anderem Deutschlands größter Eisenmeteorit. Ein weiteres Thema des Museums sind die Karste und Höhlen. Der Besucher lernt die Entstehung von Höhlen anhand von Modellen und paläologischer Funde kennen. Gezeigt wird unter anderem das Skelett eines ungewöhnlich großen Exemplars eines Höhlenbärs. In der vorgeschichtlichen Abteilung erfährt der Besucher interessantes über die Vorzeit des Nürnberger Umlandes.
Seiten-Nr.: 315, Stand: 27.02.2011