
Tucherschloss
In der Hirschelgasse in Nürnberg steht das Tucherschloss. In dem Haus lebte im 16. Jhd. die wohlhabende Nürnberger Patrizierfamilie Tucher. Von 1533 bis 1544 wurde das aus dem 14. Jhd. bestehende Gartenanwesen zu einem repräsentativen Wohnhaus ausgebaut. In dem von außen fast fremdländisch anmutendem Gebäude befindet sich heute ein Museum. Zu sehen sind Möbel und Kunstwerke aus Frankreich und Italien aus dem Besitz der Familie Tucher. Besonders sehenswert sind die Gemälde von Dürers Lehrmeister Michael Wolgemut, der Hirsvogelsaal aus dem Jahre 1534 mit der Wandvertäfelung von Peter Flötner und dem Deckengemälde vom Dürer-Schülers Georg Pencz.
Seiten-Nr.: 313, Stand: 27.02.2011