
St. Ulrich
Die Dompfarrkirche St. Ulrich wurde von 1220 - 1230 als herzogliche Palastkapelle erbaut. Erst seit 1263 wurde sie als Dompfarrkirche genutzt. Sehenswert sind die Wandmalereien aus dem 13. - 16. Jhd. Seit 1986 befindet sich in der romanisch-gotischen Basilika das Diözesanmuseum. Im Museum ist die seit Mitte des 19. Jahrhunderts bestehenden Kunstsammlungen des Bistums Regensburg zu sehen.
Im Diözesanmuseum sind Kunstwerke des 11. bis 20. Jahrhunderts ausgestellt. Hervorzuheben sind die Kirchenschätze der ehemaligen Stifte St. Emmeram, St. Johann und Niedermünster. Insbesondere die Hirtenstäbe der hll. Emmeram und Wolfgang aus dem 12. Jahrhundert. Weitere Höhepunkte sind das Kruzifix über dem Zelebrationsaltar aus der ehemaligen Stiftkirche Obermünster aus dem Jahre 1200 und das Gemälde der "Schönen Maria" von Albrecht Altdorfer aus dem Jahre 1519, ein Hauptwerk der Regensburger Tafelmalerei.
Seiten-Nr.: 250, Stand: 22.04.2006