Hamburg

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Die Freie Hansestadt Hamburg befindet sich in der Norddeutschen Tiefebene an der Elbe. Hamburg ist ein Stadtstaat und somit ein eigenständiges Bundesland und die zweitgrößte Stadt Deutschlands sowohl von ihrer Einwohnerzahl wie auch von der Fläche her.
Die günstige Lage der Stadt an der Elbe, eine der bedeutendendsten Schifffahrtswege Europas, machten Hamburg zum Handelsplatz und der Hafen brachte der Stadt Wohlstand und Weltoffenheit. Der Hamburger Hafen ist etwas über 100 km vom offenen Meer entfernt, er zählt aber zu den größten und wichtigsten der Welt. Er ist Hamburgs größte Sehenswürdigkeit und man nennt ihn auch das „Tor zur Welt“. Hamburg spiegelt sowohl die steife, hanseatische Vornehmheit wider wie auch die raue Welt des Hafens, wo es nach Fisch und Brackwasser riecht. Heute ist die Elbmetropole ein bedeutendes Wissenschaftszentrum in Norddeutschland, ein wichtiger Standort der Business- und Medienwelt und eines der wichtigsten deutschen Industriezentren. Neben einem weltbekannten Vergnügungszentrum besitzt Hamburg auch eine schillernde Kunst- und Kulturszene und die Stadt bietet ein einzigartiges Shoppingangebot.

Die Stadt Hamburg blickt auf eine lange Siedlungsgeschichte zurück. Schon im 4.Jhd.v.Chr.gab es hier feste Behausungen. Im Jahre 810 ließ Karl der Große eine Taufkirche errichten und zu ihrer Sicherung wurde das Kastell Hammaburg gebaut. Ludwig der Fromme gründete hier 831 ein Bistum, das kurze Zeit später zum Erzbistum wurde. Im 12.Jhd. gründete Graf Adolf III. von Schauenburg und Holstein eine Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. Dieser Siedlung verlieh Kaiser Friedrich I. Barbarossa im Jahre 1189 das Hafenrecht und die Handelsprivilegien für die ganze Unterelbe. Dadurch entwickelte sich die Stadt im Mittelalter zu einem florierenden Handelszentrum. Im 14. Jhd. trat Hamburg dem Kaufmanns- und späteren Handelsstädtebund der Hanse bei. Hamburg wurde zum wichtigsten deutschen Umschlag- und Stapelplatz zwischen Nord- und Ostsee. Im Jahre 1510 erhob Kaiser Maximilian I. Hamburg zu einer Reichsstadt. Im 17. und 18. Jhd. erlebt Hamburg die kulturelle Blüte. Die Stadt entwickelte sich zu einem geistigen Zentrum Norddeutschlands. Im Jahre 1815, nach dem Wiener Kongreß, der die Souveränität Hamburgs garantierte, trat die Stadt dem Deutschen Bund bei und ab 1819 nennt sich Hamburg Freie und Hansestadt. Hamburg wurde 1867 Mitglied des von Otto von Bismarck initiierten Norddeutschen Bundes. 1871 blieb die Stadt Gliedstaat des nun in Deutsches Reich umbenannten Bundesstaates. Während des Zweiten Weltkrieges wurden bei Bombenangriffen in den Jahren 1943 – 1945 weite Teile der Stadt zerstört. Nach dem Krieg wurden die historischen Gebäude wieder errichtet und daneben entstanden moderne Geschäfts- und Wohnviertel. Im Februar 1962 wurde Hamburg von einer schweren Sturmflut heimgesucht. Bei dieser Katastrophe verloren 315 Menschen ihr Leben. 1989 beging Hamburg den 800. Hafengeburtstag.

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[ Innenstadt von Hamburg ]

Die Hamburger Innenstadt umfasst die Stadtteile Altstadt und Neustadt, das Gebiet um die Binnenalster. Neben bekannten Sehenswürdigkeiten findet man

Hamburger Hafen

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[ Hamburger Hafen ]

Der Hamburger Hafen befindet sich in der südlich gelegenen Neustadt. Seit dem 12.Jhd.besteht dieser Hafen und man nennt ihn das „Tor zur Welt“.

St. Pauli

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[ St. Pauli in Hamburg ]

St. Pauli ist ein Stadtteil von Hamburg. Bekannt wurde er vor allem durch sein Vergnügungsviertel, das die Reeperbahn, den Spielbudenplatz und

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[ Sehenswürdigkeiten in den Bezirken in Hamburg ]

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Seiten-Nr.: 771, Stand: 01.07.2009
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