Straubing befindet sich in der fruchtbaren niederbayrischen Donauebenen, den so genannten Gäuboden. Hier verbindet die Donau die Gäu mit dem Bayrischen Wald. Die Stadt ist von der Donau geprägt und das wirtschaftliche Zentrum der Gegend. Die Geschichte der Stadt reicht sehr weit zurück. Der Ort war schon zur Jungsteinzeit durch die Kelten besiedelt. Ihn folgten die Römer. Sie bauten die ehemalige Keltensiedlung zum Kastell Sorviodurum aus. Von dieser Zeit kündet ein 1950 gefundener bedeutender Römerschatz. Heute kann er im Gäubodenmuseum besichtigt werden. Um 500 ließen sich die Bajuwaren an diesen Ort nieder. Im Jahre 1218 gründete Herzog Ludwig der Kelheimer die heutige Neustadt, dass heutige Zentrum der Stadt. In der Zeit von 1353 bis 1425 war Straubing kurfürstliche Residenz. Die Stadt erblühte zu einer mittelalterlichen Metropole. Von der Wechselvollen Stadtgeschichte zeugen heut noch erhaltene Baudenkmäler.
Sehenswürdigkeiten
Stadtturm
[ Stadtturm in Straubing ]
Er ist das Wahrzeichen von Straubing mit einer Höhe von 68m. Gebaut wurde der Stadtturm als Wachturm in den Jahren 1316 bis 1393. Besonders auffällig
Basilika St. Jakob
[ Basilika St. Jakob in Straubing ]
Erbaut wurde die Basilika von Hans von Burghausen im 15.Jhd. Dieser dreischiffige Backsteinbau mit dem 89m hohen Turm gehört zu den größten
Herzogschloss
[ Herzogschloss in Straubing ]
Herzog Albrecht I. erbaute das Schloss 1356 als Residenz und als Verteidigungsbastion. Der Torturm, zugleich auch der älteste Teil des Schlosses,
Karmelitenkirche
[ Karmelitenkirche in Straubing ]
Sie gehört zum Karmelitenkloster und ist eine dreischiffige gotische Backstein Hallenkirche aus dem 15. Jhd.. Erbaut wurde die Kirche von Hans von
Gäubodenmuseum
[ Gäubodenmuseum in Straubing ]
Im Gäubodenmuseum in Straubing werden Funde aus der Jungsteinzeit und der berühmte Römerschatz mit Waffen, Werkzeugen, Plastiken und
Seiten-Nr.: 156, Stand: 25.03.2006