
Großer Pfahl
Der Pfahl ist ein Quarzriff, der zu den bedeutendsten geologischen Naturdenkmälern Bayerns gehört. Er ist 150 km lang und verläuft von Fürholz im Unteren Bayerischen Wald bis nach Schwarzenfeld in der Oberpfalz. Der markanteste Punkt ist der „Große Pfahl“ bei Viechtach. Anfang des 19. Jhd. begann man mit dem Quarzabbau am Pfahl. Damals nutzte man den Quarz für Schotter für den Straßenbau. Viele Steinbrüche entstanden. Heute sind nur noch wenige Quarzbrüche am Pfahl in Betrieb. Man nutzt den Quarz heute für die Herstellung von Silizium. Auf dem Gelände eines alten ausgelassenen Steinbruchs stehen restaurierte Betriebsgebäude, die Einblick in die Geschichte des Quarzabbaus geben. Man sieht die „Alte Schmiede“, die „Bremsstation“ und die „Verladestation“. Näheren Einblick in die Natur am Pfahl gewähren zwei Rundwanderwege und der Pfahlwanderweg. Während der Wanderung kann man Wissenswertes zur Geologie und zur Tier – und Pflanzenwelt des Pfahls erfahren.
Seiten-Nr.: 402, Stand: 25.09.2005