
Dom St. Kilian
Der Dom St. Kilian stammt aus dem 11. / 12. Jhd. und hat eine Länge von 105 m und ist damit die viertgrößte romanische Kirche Deutschlands. Geweiht wurde der Dom 1188.
Durch den Krieg wurden große Teile der Innenausstattung und das Mittelschiff zerstört. Man entschloss sich zum Wiederaufbau. Erhalten geblieben sind im Querhaus und im Chor die barocken Stuckdekorationen. Im Dom ist das bronzene Taufbecken sehenswert. Es befindet sich in der Taufkapelle und es wurde im Jahre 1279 vom Wormser Meister Eckart geschaffen. Berühmt ist der Dom für die Grabmäler der Bischöfe. Besonders eindrucksvoll ist das Grabmal von Rudolf Scherenberg (gest. 1495) und das Grabmal von Lorenz von Bibra (gest. 1519). Beide Grabmäler wurden von Tilman Riemenschneider geschaffen.
Adresse:
Domstraße
97070 Würzburg
Karte:
Seiten-Nr.: 166, Stand: 22.04.2006