
Residenz
Die Würzburger Residenz ist der schönste Schlossbau des süddeutschen Barock. Die UNESCO nahm das Gebäude schon 1981 in die Liste des Weltkulturerbes auf. Die Residenz wurde in den Jahren 1720 – 1744 nach Plänen von Balthasar Neumann erbaut. Durch den Krieg wurde sie stark beschädigt und man musste sie 1945 ein zweites Mal aufbauen. Unversehrt blieben das Treppenhaus mit dem freitragenden Gewölbe und dem größten Deckengemälde der Welt. Dieses glanzvolle Deckenfresko stammt von G. B. Tiepolo aus Venedig. Weiter erhalten blieb der Weiße Saal mit reichen Stuckarbeiten von A. Bossi, der Kaisersaal und der Gartensaal. Im prunkvollen Kaisersaal befindet sich ein Fresko Von Tiepolo, wo Kaiser Barbarossa im Jahre 1168 dem Bischof von Würzburg die Herzogwürde verlieh.
Seiten-Nr.: 164, Stand: 28.02.2011